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Fünf Mal Gold für gutes Bier |
| Regionale Brauereien überzeugen internationale Jury |
| Fünf Mal Gold für gutes Bier |
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NÜRNBERG - Top-Plätze für Biere aus der Region: Die heimischen Brauereien haben beim internationalen Geschmackstest, dem «European Beer Star Award 2009», bewiesen, dass sie mit der Konkurrenz aus dem Ausland locker mithalten können.
Da blieb keine Kehle trocken. 78 Juroren aus aller Welt haben an einer Brau-Akademie in Gräfelfing bei München 836 Biere aus 30 Ländern getestet. Und sie sind zu dem Schluss gekommen: In der Metropolregion füllt feines Gebräu die Maßkrüge. Immerhin haben die regionalen Brauereien fünf Mal Gold, drei Mal Silber und vier Mal Bronze geholt. In 41 Kategorien haben die Trinktester, Braumeister, Fachjournalisten und Sommeliers Medaillen vergeben.
Adelsdorfer Bier zum dritten Mal in Folge gülden prämiert
Zum dritten Mal in Folge steht ein helles Weizen aus Adelsdorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) auf der Siegerliste. Seit fünf Jahren braut die Familie Wirth vom Gasthof «Zum Löwenbräu» die «Aischgründer Karpfen-Weisse» und begeistert damit die Jury des Wettbewerbs, den der Verband Privater Brauereien ausrichtet. Adelsdorf misst sich dabei auch mit Teilnehmer aus anderen Kontinenten: Von Australien bis Panama, Thailand und die USA.
Güldenen Erfolg in schöner Regelmäßigkeit verzeichnet beim «Beer Award» der Gasthof «Drei Kronen» in Scheßlitz bei Bamberg, mit einem Jahresaustoß von 1500 Hektolitern Bier übrigens die kleinste prämierte Brauerei. In den vergangenen zwei Jahren holte sie Gold für ihr «Rauchbier», heuer siegte der «Weizenbock». Dieses Bier von Brauer Johann Lindner überzeugte auch das Publikum.
Verkostung auf der Consumenta
Bei einer Verkostung aller 41 Siegerbiere auf der Consumenta in Nürnberg platzierten die Verbraucher Lindners Getränk auf Rang drei.
Mit herzhaftem Geschmack überzeugte die Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf. Das Rauchbier aus der Nähe von Forchheim holte die Goldmedaille. Auch im Kreis Neumarkt lässt man es sich gerne mal schmecken. Das «Kellerpils» von Winkler Bräu in Lengenfeld landete ebenfalls auf Platz eins. Außerdem unter den Gewinnern: Das «Helle Hefeweizen» der Brauerei Bauriedl aus Eslarn (Kreis Neustadt an der Waldnaab). Das «Zoigl-Bier» (Keller) von Sperber Bräu in Sulzbach-Rosenberg platzierte die Jury auf dem zweiten Platz, mit dem dunklen Keller holte Sperber Bronze. Silber ging noch an die Brauerei Hofmühl in Eichstätt sowie an den Gasthof Kundmüller in Viereth-Trunstadt bei Bamberg für den «Weiherer Bock».
Das «Weiherer Keller» landete auf Platz drei. Bronze gab es auch für den «Wiethaler Goldstoff Hell», ein Festbier aus Lauf-Neunhof (Nürnberger Land) und für den Weizenbock von Kitzmann Bräu in Erlangen.
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| 18.11.2009 |
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