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Demo hat Nachspiel: Verfahren gegen USK-Mann |
| Demo hat Nachspiel: Verfahren gegen USK-Mann |
NÜRNBERG - Für einen Polizisten des Unterstützungskommandos hat der Einsatz bei der Anti-Neonazi-Demo am 1. Mai ein Nachspiel: Weil er brutal gegen eine linke Demonstrantin vorgegangen sein soll, wird gegen ihn ermittelt.
«Wir leiten im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein», sagt Gerhard Schlögl, Chef der Nürnberger Polizei, der den Großeinsatz am 1. Mai leitete. Im Visier der Ermittlungen steht ein Beamter des Unterstützungskommandos (USK) der bayerischen Polizei. Er soll eine Demonstrantin mit der Faust geschlagen haben, weil diese nicht zurückweichen wollte.
Diesen Eindruck vermitteln die Videoaufnahmen, die die Polizei von der Anti-Neonazi-Demo der Autonomen gemacht hat. Wie berichtet, kam es an der Hintermayrstraße zu Auseinandersetzungen, weil Hunderte Autonome versuchten, die Polizeiabsperrung zu stürmen. Die Polizei drängte die Demonstranten zurück. Außerdem stürmte sie einen Lautsprecherwagen, von dem aus die Attacke auf die Absperrung koordiniert wurde.
Dabei wurde die Demonstrantin angegriffen. Ihre Identität ist unklar. Sie habe sich bislang nicht bei der Polizei gemeldet, sagt Schlögl.
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| 14.5.2008 |
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