|
|
 |
Friedliche Demonstration für den Kunstverein |
| Die Proteste für den Verbleib des Vereins im Z-Bau blieben ohne Zwischenfälle |
| Friedliche Demonstration für den Kunstverein |
 |
| Bitte Bild anklicken! |
|
NÜRNBERG - Mit einer friedlichen Demonstration forderten Freunde des Kunstvereins den Verbleib des alternativen Clubs als Untermieter im Kulturzentrum Z-Bau.
Man fühlte sich an alte revolutionäre Komm-Zeiten erinnert: Ein stattliches Polizei-Aufgebot am Künstlerhaus, vor dem Eingang ein buntes Alternativ-Volk. Wenige Minuten vor 14 Uhr hielt sich die Zahl der Demonstranten für den Erhalt des Kunstvereins allerdings noch in Grenzen. Doch kurze Zeit später war der Andrang beachtlich. 2000 Demonstranten waren es nach Schätzung der Veranstalter, die Polizei geht von 1500 aus. Darunter erstaunlich viele Jugendliche. Der Kunstverein liegt also keineswegs nur den alten Fans am Herzen. «Diese Stadt ist uns zu grau«, «Gegen Kultur-Stalinismus« und natürlich «KV muss bleiben!« war auf den Transparenten zu lesen.
Ein Hort für Nürnberger Alternativ- und Subkultur
Der Hintergrund: 1976 gegründet, ist der Kunstverein (KV) ein Hort Nürnberger Alternativ- und Subkultur. Zunächst in St. Peter/Gleishammer, seit 1999 im Kulturzentrum Z-Bau beheimatet, werden Underground-Konzerte, Disco und Kneipenbetrieb zu günstigen Preisen geboten. Obwohl der KV, der keinerlei öffentliche Zuschüsse erhält, jeden Monat 1000 Euro Miete bezahlt, ist er im Sanierungskonzept des Z-Baus nicht mehr vorgesehen.
«Uns wurde lediglich ein Angebot gemacht, sporadisch Veranstaltungen durchzuführen, aber das ist für uns nicht akzeptabel«, erklärte Hartmut Schirrmacher vom KV. Auch Willi Reichel, Geschäftsführer des Z-Baus, war als «Ein-Mann-Gegendemo« dabei. «Ich bin absolut dafür, dass der Kunstverein erhalten bleibt, aber an einem anderen Ort«. sagte er. Sicherheit und Sauberkeit seien nicht lösbare Konfliktpunkte gewesen.
Die KV-Redner sehen das natürlich anders: Die konkurrenzlos niedrigen Preise des strikt unkommerziell ausgerichteten Vereins hätten für den angestrebten Rausschmiss wohl ebenfalls eine Rolle gespielt. Beobachtet von zahlreichen Passanten bewegte sich der Demonstrationszug von der Königsstraße bis zu Kundgebungen beim Weißen Turm und auf dem Hauptmarkt. Die wurden zu ausgelassenen, aber friedlichen Partys mit viel Live-Musik. Am Abend wurde im KV selbst weitergefeiert
kaho |
| 2.3.2009 |
 |
| ©
NÜRNBERGER NACHRICHTEN |
|
|
|
| | Artikel empfehlen | E-Mail an die Redaktion | Zur Druckversion |
|
 |
ANZEIGE |
| |
Freude für alle
|
| |
|
| |
ANZEIGE |
| |
Bild des Tages
 Für eine größere Ansicht: Klick aufs Bild!
|
| |
Bildstrecken
|
| |
ANZEIGE |
| |
RATGEBER |
| |
Alles was wichtig ist rund um die Szene in Nürnberg und noch viel mehr gibt es jetzt im nigelnagelneuen
Szene Extra!Einfach mal reinklicken |
| |
Aktuelle Videos
|
| |
| NN-Filmkritik
|
|
Alle Filmkritiken aus den Nürnberger Nachrichten finden Sie
hier.
| |
| |
Meine kleine Welt
|
| |
NN-Gezwitscher
|
| |
|