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Der NPD-Marsch und die Gegenveranstaltungen hielten Nürnberg am 1. Mai in Atem. Die Lokalredaktion fragte gestern Passanten nach ihren Erlebnissen und Meinungen ... weiterlesen
03.05.2008
Protestzug der linken Gruppen endet blutig
Um 12.45 Uhr zeigt die Polizei am Ende der Hintermayrstraße ihre Macht: Sie stürmt den Lautsprecherwagen, der den Demonstrationszug der Autonomen begleitet, und prügelt die Menschen herunter. Der Sprecher ist darunter, der die Demonstranten per Mikrofon immer wieder aufgefordert hatte, die Sperren zu durchbrechen. Es sind aber auch Verletzte darunter, die vorher Schlagstöcke oder Pfefferspray zu spüren bekommen hatten und gerade behandelt werden ... weiterlesen
03.05.2008
Kaum Krawall am 1. Mai: Das Gitter-Konzept ging auf
50 Festnahmen, 19 verletzte Polizisten und zehn verletzte Demonstranten: Es hätte schlimmer kommen können am 1. Mai. «Insgesamt sind wir sehr zufrieden«, sagt Gerhard Schlögl, Einsatzleiter der Polizei ... weiterlesen
03.05.2008
NPD-Verbot: «Nicht übermorgen, nicht morgen - jetzt«
Rund 10.000 Bürger haben den Neonazis der NPD am 1. Mai eine klare Absage erteilt. Im Gegensatz zu Hamburg und Berlin verliefen die Proteste in Nürnberg weitgehend friedlich ... weiterlesen
03.05.2008
KOMMENTAR
Kommentar: Ein Verbot ist überfällig
Warum immer wieder Nürnberg? Geduldet oder freundlich empfangen wurden die Neonazis hier noch nie. Im Gegenteil: Jeder ihrer Aufmärsche wird von den Bürgern als Provokation empfunden und ruft massive Gegendemonstrationen hervor ... weiterlesen
03.05.2008
Biederes Gehabe und aggressive Parolen
Die Zeit der Uniformierung ist vorbei. Vorerst. Glatze, Bomberjacke, Springerstiefel – noch vor drei, vier Jahren waren abgesehen von einigen alten Herren in Zivil und den Rädelsführern in der ersten Reihe so gut wie alle Mitläufer bei Nazi-Aufmärschen in martialischer Schläger-Aufmachung unterwegs. Inzwischen betteln die Organisatoren von NPD-Demonstrationen Polizei und Ordnungsämter regelrecht um Auflagen an, die Bomberjacken und Springerstiefel verbieten ... weiterlesen
03.05.2008
Namensgebung als politisches Signal
Einer geschickten Regie und den Zwängen der Polizeitaktik ist es zu verdanken, dass die NPD ein Ziel nicht erreichte: Statt auf dem symbolträchtigen Rathenauplatz fand ihre Versammlung in der Sulzbacher Straße statt - abgeschirmt durch doppelte Reihen von Absperrgittern und unerreichbar selbst für die besten Steine- und Flaschenwerfer ... weiterlesen
03.05.2008
10.000 Teilnehmer, aber auch Festnahmen und Verletzte
Der große Spuk ist vorbei: Zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr löste sich die Demo rund um den Rathenauplatz auf, brachen die Anhänger der NPD in ihren Bussen und Zügen zurück nach Hause auf und gingen die Bürger heim. Auch ein Teil der Polizeibeamten rückte ab. Deren Bilanz: 48 Festnahmen, mehrere Verletzte auf beiden Seiten ... weiterlesen
01.05.2008
Video: Tausende demonstrieren in Nürnberg gegen NPD
Neonazis keine Chance: Unter diesem Motto haben knapp 10.000 Menschen in Nürnberg gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD demonstriert. Gewerkschafter, politisch engagierte Bürger sowie Autonome protestierten - mal lauthals, mal still - gegen die Kundgebung der Rechten ... weiterlesen
01.05.2008
Video: Kalte Schulter oder Blockade?
Wie demonstriert man am besten gegen einen NPD-Aufmarsch? Die Meinungen dazu gingen am Tag der Arbeit auseinander. Während die einen auf dem Hans-Sachs-Platz für Demokratie und Menschenrechte demonstrierten, suchten die anderen entlang der NPD-Route den direkten Kontakt mit den Neonazis, wie unser Video zeigt ... weiterlesen